Bundesfinale – 1. Tag

10:15 Gymnasium Bürgerwiese – Gymnasium Corveystraße Hamburg

Nach dem einige beim Frühstück noch etwas verschlafen drein schauten, sollte das erste Spiel des Tages doch möglichst nicht verschlafen werden. Die ersten Spielminuten waren durch einige Unsicherheiten auf beiden Seiten geprägt, die Nervosität greifbar. Leider viel nach 10 min das erste Tor für die Hamburger und in den verbleibenden 5 min bis zur Halbzeit, erholten sich unsere Mädels nicht mehr von dem Schock – mussten sogar 2 weiter Gegentor hinnehmen. Zur Halbzeit war klar, dass jetzt nur noch ein mutigerer Auftritt die Chance auf einen erfolgreichen Turnierbeginn wahren würde. Und so erspielten sie sich auch in den folgenden Minuten einige Chancen, die leider nur noch mit einem Tor durch Elly belohnt wurden.

Am Ende bleibt festzustellen, dass die Hamburger nicht besser waren als wir, ihre Chancen aber konsequenter nutzten.

 11:45 Berlin – Gymnasium Bürgerwiese

In das 2. Spiel wollten wir mit dem Schwung der 2. Halbzeit aus dem Spiel gegen Hamburg gehen. Und dieser Elan war auch von Beginn an zu spüren. Schon nach 6 min stand es durch einen Treffer von Nina 1:0. Auch in der Folge haben die Mädels bewiesen, dass sie druckvoll nach vorn spielen können. Nur leider gab es in einigen Augenblicken entscheidende Ungenauigkeiten die dazu führten, dass Berlin nach dem 1:1 auch alle folgenden Treffer von Nina mit einem Tor beantworteten, so dass am Ende ein 3:3 stand, mit dem wir nicht zufrieden sein konnten.

13:15 Gymnasium Bürgerwiese – Sportgymnasium Magdeburg

Nachdem die ersten beiden Spiele so überhaupt nicht nach unseren Vorstellungen gelaufen waren und auch nicht die wahren Möglichkeiten der Mädels widergespiegelt haben, stand zum Abschluss der Vorrunde das Spiel gegen den stärksten Gruppengegner an. Ziel sollte es sein, sich aus einer sicheren Abwehr heraus, vielleicht die eine oder andere Möglichkeit zu erspielen. Der Druck war weg und die Mädels setzten die Gegenspielerinnen früh unter Druck und erspielten sich so in der Anfangsphase zwei gute Chancen, noch ehe Magdeburg den ersten Schuss aufs Tor abgeben konnte. Im Verlauf des Spieles gelang es aber unseren Gegnerinnen zunehmend, mit hohem Tempo unsere Abwehr auszuhebeln. So vielen trotz tapferer Gegenwehr 6 Tore gegen uns und wir standen wieder mit leeren Händen da.

Das Fazit des ersten Tages ist sicher ernüchternd, denn mit nur einem Punkt stehen wir am Ende der Tabelle unserer Gruppe. Leider haben wir uns vor allem in den ersten beiden Partien deutlich unter Wert verkauft. Nun gilt es, die heutigen negativen Erfahrungen aus dem Kopf zu bekommen und morgen im ersten Spiel (09:30) gegen das Alstergymnasium Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein), mit neuem Elan einen Sieg zu erkämpfen.

Bundesfinale „Jugend traniert für Olympia“ 2018

Auch in  diesem Jahr haben sich unsere Fußballmädels für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Zum 4. Mal !!! sind wir nun schon mit dieser Mannschaft dabei und hoffen, dass uns der Regen über Berlin nicht die Laune verdirbt und wir morgen ab 10:15, unterstützt durch jede Menge gedrückte Daumen zu Hause, ein erfolgreiches Finalturnier spielen werden.

In diesem Jahr dabei sind:

Larissa (die dankenswerter Weise Lena im Tor vertritt), Nele, Nina, Elly, Friederike, Zanfa, Anneke, Lena, Vanessa und Paula.Gruppenfoto_Berlin

JtfO: Regionalfinale WK III, Volleyball

Kurz nach dem Jahreswechsel (04.01.2018) ging es für Yannek, Henry, Tateus, Arthur, Lucas, Ismael, Nicolas und Etienne nach Freital in die Turnhalle der Geschwister-Scholl-Oberschule, um unsere Schule im Regionalfinale zu vertreten.

Das erste Spiel gegen das Goethe Gymnasium Sebnitz verlief reibungslos. Die Jungs spielten ein solides Spiel, machten kaum Fehler und gaben so kaum Punkte an die gegnerische Mannschaft ab. So gewannen sie beide Sätze in kurzer Spielzeit jeweils zu 9 Punkten. Fazit: Ein gutes Spiel um in das Turnier zu starten.

Das zweite Spiel gegen das W. Heisenberg Gymnasium Riesa gestaltete sich dann schwerer. Zu Beginn der Sätze war das Spiel ausgeglichen. Die Jungs waren zwar spielerisch überlegen, jedoch nahm die eigene Fehlerquote deutlich zu: Mit Fehlaufschläge und Angriffen ins Aus, machte man sich das Spiel unnötig schwer. In der Mitte der Sätze fing sich die Büwi-Mannschaft jedoch wieder und zeigten erneut ihr spielerisches Können. So konnten am Ende beide Sätze sicher mit 25:15 und 25:14 dem eigenen Konto gutgeschrieben werden.

Beim dritten Spiel des Tages standen die Schüler des „Glückauf“ Gymnasiums Dippoldiswalde/Altenberg auf der anderen Feldseite. In den letzten Jahren war diese Mannschaft immer der „Finalgegner“ gewesen, so dass das Team mit voller Konzentration in das Spiel startete. Wenig eigene Fehler, gut Aufschläge und Angriffe sowie eine solide Abwehr waren das Resultat diese Einstellung. So konnten die Jungs auch dieses Spiel verdient und sicher mit 2:0 nach Sätzen (25:17, 25:10) für sich gewinnen.

Nun musste nur noch der letzte Gegner, die Leonard-Frank-Oberschule Coswig, besiegt werden, um das Regionalfinale zu gewinnen und sich damit gleichzeitig für das Landesfinale zu qualifizieren. Da Coswig ebenfalls bis dahin alle Spiele gewonnen hatte, sollte es ein spannendes Duell werden. Im ersten Satz sah es super für die Büwi-Jungs aus. Sie spielten sicher, machten kaum eigene Fehler und konnten so souverän mit 25:16 gewinnen. Im zweiten Satz spielten sie jedoch wie ausgewechselt: Viele eigene Fehler, vor allem im Aufschlag, und Unaufmerksamkeit in der Abwehr bauten den Gegner zunehmend auf. In der Mitte des Satzes fingen sich die Spieler zwar wieder, aber Coswig kämpfte um jeden Ball und hatte zum Ende des Satzes das glücklichere Händchen (2 Netzroller…). So konnten die Spieler aus der Region Meißen/Radebeul den zweiten Satz mit 26:24 für sich gewinnen und es ging in den alles entscheidenden Tie-Break. Nun schenkten sich beide Mannschaften nichts mehr und blieben punktetechnisch bis zum Seitenwechsel (7:8 für Coswig) auf Augenhöhe. Glücklicherweise sammelten die Jungs von da an noch einmal alle Reserven und mit voller Konzentration konnten das Team endlich wieder ihre technische Überlegenheit ausspielen, so dass man am Ende den Satz (15:10) und somit das gesamte Turnier gewann. Als i-Tüpfelchen wurde Lucas zudem zum „Besten Spieler“ ernannt.

In diesem Sinne: Glückwunsch an unsere Sieger!

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JtfO: Stadtfinale WK II, Volleyball

Am Donnerstag, den 30.11.17, vertraten Vanessa, Nadine, Carolin, Larissa, Penelope, Nele und Lisanne unsere Schule in der Turnhalle Gamigstraße beim Stadtfinale.

Das erste Spiel mussten die Mädels gleich gegen den stärksten Gegner und zukünftigen Sieger, das Gymnasium Dresden-Plauen, bestreiten. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen auf dem Feld, spielten sich die Sportlerinnen zunehmend aufeinander ein. Sie kämpften um jeden Ball und brachten die Gegner dadurch ab und an durchaus in Bredouille. Am Ende musste man sich jedoch der spielerisch überlegenen Mannschaft trotzdem 2:0 nach Sätzen geschlagen geben.

Direkt im Anschluss ging es gegen das Gymnasium Romain Rolland aufs Feld. Im ersten Satz schenkten sich beide Teams nichts und blieben immer „punktauf“, so dass es beim 24:24 zum spannenden Showdown im ersten Satz kam. Leider nahm dies für die Gegner das glücklichere Ende, so dass man den Satz mit 24:26 abgeben musste. Die Volleyballerinnen ließen sich jedoch nicht einschüchtern, im Gegenteil: Super motiviert und mit Aussicht auf einen Sieg ging es in den 2. Satz. Die Mädels harmonierten nun deutlich besser miteinander und dominierten diesen Satz klar (25:14), so dass es in den Tie-Break ging. Hier schien es, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Auf einmal klappte bei den Spielerinnen nichts mehr und so konnte sich der Gegner gleich zu Beginn mit einer starken Aufschlagsserie absetzen. Zwar sammelten sich die Mädels später wieder und zeigten erneut gute Leistung, jedoch konnte der große Vorsprung nicht mehr aufgeholt werden. Zum Schluss musste man sich so beim Stand von 9:15 geschlagen geben.

Als Letztes stand noch ein Spiel gegen die 32. Oberschule an. Die Spielerinnen waren von Anfang an konzentriert und machten kaum eigene Fehler. Starke Aufschlagserien setzten die Gegnerinnen zudem norm unter Druck. So konnten die Mädels zum Abschluss des Tages noch einen klaren 2:0 Sieg (25:11; 25:15) einfahren.

Am Ende reichte es damit zu Platz 3.

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Glückwunsch an die Spielerinnen!

Bundesfinale 3. Tag

Heute war die Motivaton groß den 11. Platz zu gewinnen. (Nina schreibt wieder.)

Wieder ging es 7:38 Uhr mit der U-Bahn zum Alex dann mit der S-Bahn zum Hbf und von da aus mit dem Bus zum Poststadion. Heute waren wir sehr früh dran und hatten fast 45min zum Erwärmen.

Dann ging es auch schon los, jedoch mit nur einem Wechsler. Unser Gegner hieß Schleswig- Holstein. Wir hielten in der ersten Halbzeit lange sehr sehr gut dagegen hatten auch ein paar Chancen, welche super meistens durch Zanfa eingeleitet wurden. Sie lief immer wieder die Außenlinie entlang und brachte den Ball in den Strafraum, der dort aber meistens nicht gut verwertet werden konnte. Dann gab es auch noch einen Neunmeter für Schleswig-Holstein, der durch ein Handspiel von Larissa ausgelöst wurden ist. Lena parierte ganz stark. So blieben wir im Spiel und hielten noch gut dagegen. Elly verletzte sich leider und konnte kaum noch spielen. So hatten wir keinen Auswechsler mehr. Dann fiel auch kurz nach der Halbzeit (25. Minute) das 1:0 für Henstedt-Ulzburg durch eine gute Kombination. Wir versuchten weiter gegen zu halten, doch die Kräfte reichten nicht. 10 min später fiel auch das 2. Gegentor durch ein Eigentor von Marleen.
Bis zum Ende des Spieles passierte nicht mehr viel. Es gab noch ein, zwei Chancen für uns, die jedoch nicht zum Tor führten.
Der Endstand hieß 2:0 für Schleswig-Holstein.
Die Enttäuschung war sehr groß die Erschöpfung ebenfalls. Nachdem wir uns umgezogen hatten, ging es zur Siegerehrung. Wir wurden 12.

3. Frankfurt
2. Nürnberg
1. Jena

Das größte Highlight wartete aber noch auf uns. Wir durften in das Olympia Stadion zum Spiel Hertha BSC gegen Bayer Leverkusen gehen. Mit 3 Leverkusenfans (Lena, Larissa, Zanfa) war es schon ein bisschen peinlich im Hertha-Blog.
Alle Hertha-Gesänge übertönten die 3 Fans.
Hertha gewann 2:1. Es war ein großes Erlebnis für uns alle und wir danken der Schule und dem Förderverein dafür ganz herzlich. Um ca. 23 Uhr ging es mit der U-Bahn zurück zum Hotel, noch in der Bahn wurde laut gefeiert und gesungen. Eine super Stimmung👍.

2. Tag Bundesfinale Berlin

Heute ging es mal wieder früh auf die Beine. Ca. 6:45 Uhr versammelten wir uns zum Essen im Hotel und kurz danach (7:38 Uhr) fuhr unsere U-Bahn zum Poststadion.

Heute schreibt die verletzte Nina

Thunder den Bericht, da sie sonst nix zu tun hat 😉  .

9:00 Uhr ging dann das erste Spiel gegen Saarland los. Wieder auf einem mega blöden Fußballteppich. Saarland hatten wir eigendlich als ziemlich schlecht eingeschätzt und um so ärgerlich war es, dass wir uns an deren Spiel angepasst haben und auch nicht sehr gut gespielt haben. So fiel dann auch kurz vor Ende der ersten 20 min das erste Tor für Saarland. In der 2. Halbzeit besserten wir uns ein Stück und schossen so auch nach einem 9 m den Ausgleich durch Friederike, die den Ball platziert in die Ecke verwandelte. Nach vielen guten Möglichkeiten blieb es jedoch beim 1:1.

Also ging es ins Neunmeterschießen.

1. Fridericke verschoss, 1.1 Lena hält einen super platzierten Schuss 2. Marlen verschoss auch, 2.2 SL verwandelte, 3. Anni schoss den Ball scharf ins Tor, 3.3 SL verwandelt, 4 Elly schießt den Ball knallhart an die Latte, 4.4 Lena hält souverän, 5 Zanfa schießt glücklich ins Tor,  5.5 SL verschießt, 6 Lena verwandelt sicher, 6.6 Lena hält wieder.

So haben wir das erste Spiel 3:2 nach Neummeter glücklich gewonnen.

Weiter ging es dann gegen Baden -Württemberg (Freiburg). Die Stimmung war immer noch etwas angeknickst. Dazu kam, dass es in dem Spiel viele kleinere und auch größere Verletztungen gab. Nachdem es in der Halbzeit 4:0 für Freiburg stand, war nicht mehr viel zu holen. Jedoch kämpften wir weiter, hatten auch Torchancen, jedoch war die Luft raus und zu viele Verletzungen plagten uns, sodass wir es am Ende 7:0 verloren.

Morgen hoffen wir auf ein besseres Spiel und auf den 11. Platz, den wir durch einen Sieg noch erreichen können.

VG Nina

DFB-Schulcup 2017 Bad Blankenburg

Willkommen in Bad Blankenburg

Auch in diesem Jahr ist es uns mit dem Gewinn des Landesfinales im letzten Schuljahr wieder gelungen, mit einer Mannschaft der WK IV (Jahrgänge 2005-2007) nach Bad Blankenburg zu fahren. Bereits zum dritten Mal darf sich daher das Gymnasium Bürgerwiese Dresden „Landessieger“ Sachsen in dieser Alterklasse der Jungen nennen und Ziel ist es natürlich das Land Sachsen beim DFB Schulcup vom 17.09.-20.09.2017 würdig zu verteten. In der Landessportschule in Thüringen ist hierfür alles super vorbereitet, sodass sich die besten 16 Schumannschaften Deutschlands miteinander messen können. Klar ist aber auch, dass wir als „normale“ Schule, trotz ein paar Vorbereitungseinheiten, gegenüber anderen leistungssportlich orientierten Schulen natürlich nicht zum Favoritenkreis gehören, zumal uns zwei Stammspieler im Vorfeld leider verletzungsbedingt absagen mussten.

Für das Gymnasium Bürgerwiese treten an:

Hinten v. Links: Marius Freitag, Henrik Buschmann, Ove Flatow, Louis Wehser
Untern v. Links: Phillip Schweizer, Nikita Naacke, Fabrice Förster, Friedrich Leuter, Malte Weber

Betreuer: Hannes Muschol und Mike Schwurack

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Das erste Highlight stand nach einer gut verlaufenden Zugfahrt mit der Eröffnungsfeier an.  Den Fußballerinnen und Fußballern wurde ein buntes Programm geboten, bei der nicht nur die Auslosung stattfand, sondern mit Fußball-Freestylern und den Europameistern im Rope Skipping auch sportliche Highlights gesehen werden konnten. Dem Gymnasium Bürgerwiese gehörte gleich das erste Los und wir haben mit Magdeburg, Berlin und Hamburg gleich auch ein paar „harte Brocken“ erwischt. Aber leichte Gegner wird es vermutlich sowieso nicht geben. Hier finden sich ein paar Impressionen:

Tag 1 – Vorrunde am 18.09.2017

Dresden – Magdeburg

Gleich Früh am Morgen hieß es bei kalten Temperaturen aber, strahlend blauem Himmel wach sein und das erste Spiel gegen Magdeburg zu bestreiten. Im Technikwettbewerb begann man mit dem Dribbling etwas unkonzentrier – im Passpiel und Torschuss konnten die Jungs ihre gute fußballerische Ausbildung aber beweisen und gingen mit 1:0 Führung in das erste Spiel. Man hatte auch das Gefühl, dass es auf dem Platz weiter gut laufen würde, die ersten Minuten spielte die Mannschaft dominierend und Phillip erzielte das 2:0. Danach verloren die Jungs aber den Faden und bei schwierigen Platzverhältnissen kassierte man schnell hintereinander drei Gegentore. In der zweiten Halbzeit konnte man sich noch einmal rankämpfen und der verdiente Ausgleich zum 3:3 (Phillip) fiel. Über die länge des Spiels merkete man den Spielern aber die etwas fehlenden körperlichen Voraussetzungen und den Spieler weniger an. Folglich ging die erste Partie am Ende etwas unglücklich mit 3:4 verloren, hier wäre ein Sieg sicherlich möglich gewesen.

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Berlin – Dresden

Nach nur kurzer Pause hieß es einen Haken an das erste Spiel machen und sich neu motivieren. Im Technikwettbewerb konnte man an die gute Leistung anknüpfen, nur der Torschuss misslang, sodass die Ausgangsposition mit 1:1 nicht schlecht war. Allerdings war irgendwie der Wurm drin, bereits nach wenigen Minuten kassierte man mehrere Gegentore durch individuelle Fehler und fehlende Aufmerksamkeit. Auch die Anschlusstreffer von Phillip und Friedrich sollten nicht helfen. Am Ende verlor man mit 9:4 deutlich.

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Dresden – Hamburg

Im letzten Spiel der Vorrunde mussten wir gegen einen der Topfavoriten des Turniers antreten. Es galt den Tag doch noch zu einem guten Abschluss zu bringen. Im Technikwettbewerb gelang wieder eine sehr konzentrierte Leistung in allen Disziplinen, sodass man mit 1:0 in Führung ging. Im Spiel konnten die Jungen endlich ihre Potentiale abrufen und boten als gesamte Mannschaft eine konzentriete und engagierte Leistung.  Schlussendlich wurde Hamburg seiner Favoritenrolle doch gerecht und gewann am Ende mit 6:3. Die zwei Tore für Dresden schoss wiederum Phillip. Nichtsdestotrotz lässt sich auf diese Leistung aufbauen, die Hoffnung auf die Platzierungsspiele des zweiten Wettkampftages macht.

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Die Bilanz der Vorrunde: Platz 1 der Gruppe im Technikwettbewerb, leider am Ende noch keinen zählbaren Punkte.

 

Am Abend des ersten Tages fand noch ein Freestyle-Workshop statt, bei dem die Jungs ihr fußballerisches Geschick anhand neuer Tricks zeigen und verbessern konnten. Angeleitet wurden wir von den Freestylern, die auch schon in der Eröffnungsshow ihr können unter Beweis stellten. Hier ein paar Imressionen vom Technikwettbewerb und Workshop:

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Tag 2 – Finalrunde am 19.09.2017

Dresden – Mühlenbeck (Brandenburg)

Bereits um 08:30 Uhr hieß es für uns wach sein, mit neuer Kraft in den Finaltag zu starten und an die guten Leistungen im letzten Spiel gegen Hamburg anzuknüpfen. Mit dem ersten Spiel stand gleichzeitig das wichtigste für uns an, weil man sich mit Sieg oder Niederlage für die Plätze 9-12 oder 13-16 qualifizieren würde. In diesem Sinne fand gegen Mühlenbeck eine wahre Nervenschlacht statt. Hochkonzentriert begann man mit einem Sieg im Technikwettbewerb, v.a. durch eine durchweg hohe Trefferquote im Flugball, sodass man mit 1:0 in Führung gehen konnte. Beide Mannschaften spielten von Beginn an nervös, sodass auf beiden Seiten ein Neunmeter gepfiffen werden musste, den die Schützen (für uns Friedrich) sicher verwandelten. Am Ende der 2×12 Minuten betrug der Endstand 3:3 (für Dresden hat Phillip wieder getrofffen) und das erste Neunmeterschießen des Turniers fand statt. Bei diesem fiel erst in der dritten Runde die Entscheidung zu unseren Gunsten, nachdem ein Brandenburger Spieler den Ball gegen die Latte schoss. Endstand 15:14 nach Neunmeterschießen – nichts für schwache Nerven.

Dresden – Rostock

Beflügelt vom Sieg gegen Brandenburg wollte man nun natürlich in die Top Ten kommen. Bereits im Technikwettbewerb konnte man sehen, dass der Gegner aus Mecklenburg-Vorpommern eine größere Herausforderung werden würde. Durch einen wiederum guten Torschuss konnten wir mit 1:1 in das Spiel gehen. In der ersten Halbzeit war das Spiel sehr umkämpft, einzelne Befreiungsaktionen gelangen, sodass der Halbzeitstand 2:2 betrug (für uns Phillip mit einer tollen Einzelaktion). In der zweiten Halbzeit wurden wir dann im ihre Überlegenheit in Sachsen Mannschaftstaktik und v.a. Geschwindigkeit mit und ohne Ball voll ausspielen und das Spiel kippte. Am Ende verloren wir verdient mit 9:2, eine Niederlage die natürlich sehr schmerzte.

Magdeburg – Dresden

Das letzte Spiel für uns stand wieder gegen den ersten Gegner der Vorrunde an. Mit neuer Motivation und nochmal mobilisierten Kräften, wollte alle nochmal zeigen, dass sie zurecht Landessieger von Sachsen waren und auch die Niederlage in der Vorrunde vergessen machen. Im Technikwettbewerb zeigten sich alle noch mal konzentriert und der Sieg gelang wieder durch den Torschuss – 1:0 Führung für das Spiel. Auf dem Spielfeld boten die Jungs der Bürgerwiese sicherlich ihre engagierteste Leistung des Turniers. Mit viel Herzblut, Kampf. mannschaftlicher Geschlossenheit, aber auch endlich mal etwas mehr spielerischer Klasse, konnte man den Gegner aus Sachsen-Anhalt gut in Schach halten, nur das Tor wollte trotz vieler Großchancen nicht fallen. Mit einer Unachtsamtkeit gelang Magdeburg der Ausgleich kurz nach der Halbzeit, die uns glücklicherweise nicht aus dem Rhythmus brachte. Mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß erhöhte Phillip für uns zum verdienten 2:1. Diesen Vorsprung konnten die Jungs am Ende auch sicher über die Zeit retten und gewannen verdient das letzte Spiel.

Bilanz

Am Ende der Wettkampftage steht für uns zu Buche: Ungeschlagen im Technikwettbewerb, 2 Siege in entscheidenden Spielen, 4 Niederlagen und zwei erlebnisreiche Tage. Das bedeutet nach 2016 auch wieder Platz 11 für die Bürgerwiese aus Dresden, einem Ergebnis mit dem sicherlich alle zufrieden sein konnten.

Ingesamt zeigen sich in Bad Blankenburg auch in diesem Jahr deutliche Niveauunterschiede zwischen allen Sportschulen und den normalen Gymnasien. Einige hier antretende Mannschaften spielen schon einen sehr reifen und sehenswerten Fußball, was aber nur durch fast tägliches Zusammenspiel/ Training möglich ist. Fakt ist daher, dass einige der Büwi-Jungs hier an ihre bisherigen Grenzen gekommen sind und sicher auch eine ganze Menge Erfahrung dazu gewonnen haben. Nun gilt es noch die Finalspiele und die Abschlussparty zu genießen und die Tage in Bad Blankenburg in guter Erinnerung zu behalten.

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