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Teambesprechung vor dem ersten Spiel

Spiel 1 gegen Detlefsengymnasium Glückstadt

Also, dieses Spiel wollten wir auf jeden Fall gewinnen, denn damit stände der Weg zu Platz 9 weiterhin offen und das war doch unser großes Ziel. Glückstadt hatte in der Vorrunde kein Spiel gewonnen und auch wir wollten schnell klar machen, wer hier als Sieger vom Platz gehen wird. Und die Mädels legten auch richtig gut los. Die Gegner kamen kaum über die Mittellinie und das erste Tor nur eine Frage der Zeit. Schon nach 5 min der ersten Halbzeit war es soweit, Friederike erzielte das 1:0. Und schon 2 min später durften wir erneut Jubeln. Nach schönem Doppelpass mit Elly, vollendete Nina zum 2:0. Danach ging es Schlag auf Schlag – mit einem Hattrick (10., 11., 20. min) brachte Friederike uns bis zur Halbzeitpause mit 5:0 in Führung. Entspannter konnte die Stimmung kaum sein und wir nutzen die sicherer Führung, um allen die Chance zum Spielen zu geben.

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Halbzeitpause gegen Glückstadt

Die neue Mannschaftsaufstellung brachte natürlich einige Unsicherheiten im Spielaufbau mit sich, doch verloren wir nie die Kontrolle über das Spiel. Die beste Möglichkeit der 2. Hälfte nutzte Elly zum 6:0 (38.) und das mit dem Schlusspfiff fallende Ehrentor für die Schleswig-Hollsteiner, konnte am klaren Erfolg unserer Mannschaft nichts ändern. Damit war die Tür zum Spiel um Platz 9 weit offen und nur noch das

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Spiel gegen das Sportgymnasium Neubrandenburg

Spiel 2 gegen das Sportgymnasium Neubrandenburg

stand dazwischen. Als die Mädels kurz vor dem Spiel erfuhren, dass uns ausgerechnet in diesem Spiel ein Sportgymnasium gegenüber steht, rutschte die gute Stimmung gleich etwas ab. Als der Schiedsrichter dann das Spiel anpfiff, merkte man aber allen an, dass sie diese Chance beim Schopf packen wollten. Auch wenn eine eher defensive Spielweise geplant war, wir hatten unseren Gegner bis dahin noch nicht Spielen sehen und mussten bei einem Sportgymnasium von erhöhtem Angriffsdruck ausgehen, kam unsere Mannschaft sofort sehr gut ins Spiel. Innerhalb weniger Minuten, erspielten sie sich einige gute Möglichkeiten, doch reichte der Druck aufs Tor noch nicht, um die Gegner ins Wanken zu bringen. In der 7. min kamen die Neubrandenburger erstmals gefährlich vor unser Tor und konnten einen schnellen Angriff zum 0:1 verwandeln. Doch niemand steckte auf. Die Mädels kämpften verbissen um jeden Ball und versuchten meist erfolgreich die fast durchgängig schnelleren Gegenspielerinnen in ihren Spielzügen zu stören. Aber auch nach vorn wurde weiter super gearbeitet. Nach dem Friederike einen wunderbaren Schuss nur an den Pfosten  setzte, gelang ihr in der letzten Minute der 1. Halbzeit der sehr verdiente Ausgleich. Man merkte allen in der Halbzeitpause an, dass das Spiel mit hohem Kraftaufwand geführt wurde, aber es war auch zu erkennen, dass alle weiter an unsere Chance glaubten

In die 2. Halbzeit startete Neubrandenburg mit deutlich mehr Druck und forderte unsere Abwehr ein ums andere Mal. Doch kämpften alle aufopferungsvoll und ließen kaum gute Möglichkeiten zu. Leider gelang es unseren Gegnern in der 25. min mit einem schnell Spielzug, kurz unsere Abwehr auszuhebeln und gingen damit mit 1:2 in Führung. Nun galt es alle Kräfte nach vorn zu bringen. Trotz immer müder werdender Beine, kämpften alle bis zum Anschlag, doch erlöste der Schlusspfiff Neubrandenburg von unserem Druck.

Die Enttäuschung war riesig, fast größer als am gestrigen Tag. Doch bleibt festzuhalten, dass wir nur nach großem Kampf und dem besten Spiel des Turniers, der Mannschaft eines Sportgymnasiums unterlegen waren. Nun bleibt uns für morgen im Spiel gegen das Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg weiter die Chance auf den Sieg im letzten Spiel und damit, wie im letzten Jahr, das Erreichen des 11. Platzes.

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Heute zwar geschlagen, aber morgen stehen wir wieder auf!

 

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3 Kommentare zu „Tag 2 – die Zwischenrunde in BERLIN

  1. Ihr seid eine tolle Truppe, inklusive Lehrer/Betreuer! Genießt die Weltstadt und das Wetter und lasst die Köpfe nicht hängen. Die anderen Mannschaften sind auch nicht nebenbei zum Finale gekommen. Und so leicht zu schlagen, wie die hier in Dresden sind sie eben auch nicht.
    Macht das Beste draus. Viel zu schnell ist es zu Ende!!

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  2. Für morgen noch mal frische Beine, maximale Erfolge und auch das notwendige Glück. Ihr könnt Stolz sein nach Berlin gekommen zu sein, schließlich seid ihr die erste Mannschaft der Bürgerwiese, der das gelungen ist!!! Das an sich ist schon eine sensationelle Leistung

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